Grüner Tee in der Schale

Alles über Grünen Tee – von der Zubereitung bis zur Wirkung



Grüner Tee ist schmackhaft und besonders fein aromatisch. Zudem wird ihm eine besondere Gesundheitswirkung zugesprochen. Vor allem das enthaltene Tannin soll wirksam gegen hohen Blutdruck und vorzeitiges Altern sein.

Friederike zählt in ihrem Beitrag noch weitere positive Wirkungen auf und wer es “wissenschaftlicher” mag, dem sei der Beitrag des Deutschen Grünen Kreuzes empfohlen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl klinischer Studien, die die Auswirkungen von Genuss Grünen Tees auf verschiedene Krankheitsbilder untersuchten.

Was ist Grüner Tee eigentlich?

Bei Grüntee handelt es sich um eine Zubereitungsvariante der Teeblätter, die bei Grüntee nicht oxidiert werden. Hierfür werden vor allem zarte, kleinblättrige Teesorten verwendet. Nach der Ernte werden die Teeblätter kurz gedämpft oder sogar geröstet, so dass die Inhaltsstoffe des frischen Tees bewahrt werden. Der Geschmack von Grünem Tee wird vielfach als herb empfunden, was an dem – im Vergleich zu Schwarztee – höheren Gehalt an Gerbstoffen liegt.

Liebhaber Grüner Tees schwören darauf, dass sie der Genuss kräftigt und gleichermaßen entspannt. Die richtige Zubereitung ist bei frischem Tee, das ist bei Grünem Tee nicht anders, essentiell. An dieser Stelle wurde bereits die recht neue Möglichkeit der Zubereitung mit der Kapselmaschine erwähnt.

Das Aroma des Tees kann sich bei korrekter Zubereitung voll entfalten. Hier geht es vor allem um die entsprechende Qualität und Temperatur des Wassers. Je hochwertiger der verwendete Tee, desto länger kann er ziehen und desto mehr Blätter kann man zur Zubereitung verwenden. Schmeckt der Tee nicht mehr herb, sondern bitter, hat er möglicherweise zu lang im heißen Wasser gezogen. Der bittere Geschmack entsteht durch das enthaltene und so freigesetzte Tannin.

Zur Zubereitung & Lagerung von Grüntee

Die optimale Wassertemperatur liegt für Grünen Tee ausgezeichneter Qualität, wie Gyokuro, bei 50 Grad, für Grünen Tee eher herkömmlicher Qualität bei 80 Grad. Drei bis fünf Gramm Teeblätter sollten pro Tasse verwendet werden. Die Blätter werden in die Kanne gegeben und mit heißem Wasser aus den Teetassen aufgefüllt. Der Tee sollte ungefähr eine Minute ziehen und dann gleichmäßig in die Tassen gefüllt, damit er gleich stark ist. Wenn ein mehrmaliger Aufguss bei Grüntee gewünscht ist, sollte darauf geachtet werden, dass sich die Ziehzeit je Aufguss verkürzt. Letztlich ist das vor allem eine Geschmacksfrage.

Soll der Tee über einen längeren Zeitraum gelagert werden, empfiehlt sich der Kühlschrank. Vor der Verwendung sollte er dann aber bei ungeöffneter Dose zunächst Zimmertemperatur erreicht haben.

Itadakimasu!*

*Wird in Japan vor den Mahlzeiten ausgesprochen & kann mit “ich habe bekommen” übersetzt werden. Verwenden wir hier einfach als Appetitanregung im Wortsinn.



[IMG © Mariela M. ]
Victoria

Zwischen Abendbrot (Käse, alles aus dem Meer) & Gedankenmachen steht hier Interessantes & Neues rund ums Essen & guten Geschmack. Mein Interesse gilt großen & kleinen (Ess-)Geschichten & Geschmacksangelegenheiten und ich freue mich *immer über Kontakt zu Menschen, die sich genau damit auch beschäftigen.

  1. RoswithaRoswitha03-11-2014

    Halli Hallo Zusammen,

    vielen Dank für den sehr informativen Beitrag. Ich liebe Grünen Tee, nur leider wusste ich nie, wie genau dieser hergestellt wird. Aber das hat sich jetzt geändert, dank Dir.

    VG
    Rosi

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